Ausstellung "Zeitreise in die türkisch – österreichische Vergangenheit" im Außenministerium in Ankara eröffnet.

<em>Staatssekretär Apakan, Generalsekretär Kyrle, Botschafterin Gürer</em>

Am 8. November 2007 wurde um 19.00 Uhr im türkischen Außenministerium in Ankara die Ausstellung unseres Absolventenvereins “Zeitreise in die türkisch – österreichische Vergangenheit” festlich eröffnet. Aus diesem Anlass war der Generalsekretär des österreichischen Ministeriums für internationale und europäische Angelegenheiten, Botschafter Dr. Johannes Kyrle, nach Ankara gekommen und nahm die Eröffnung gemeinsam mit seinem türkischen Amtskollegen Staatssekretär Ertuğrul Apakan vor. Neben der österreichischen Botschafterin in Ankara, Dr. Heidemaria Gürer, waren auch viele Botschafter der Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns sowie viele Absolventinnen und Absolventen des Kollegs anwesend. Die beiden höchsten Beamten des österreichischen und türkischen Außenministeriums betonten in ihren Ansprachen die Wichtigkeit, durch solche Aktivitäten weit verbreitete Klischees zu überwinden, die österreichisch-türkische Beziehungen auf die Türkenbelagerung hin fixieren möchten. Die Fülle der vielfältigen Beziehungen  der letzten zwei Jahrhunderte seien ein Zeichen für langjährige freundschaftliche Kontakte, die manchmal zu wenig gesehen werden, aber gerade für die Zukunft von großer Bedeutung sind.

In besonderer Weise wurde in den beiden Ansprachen auch die Brückenfunktion des österreichischen St. Georgs-Kollegs und seines Absolventenvereines hervorgehoben und auch dem Kurator der Ausstellung, Herrn Bahattin Öztuncay, der Dank ausgesprochen.

Generalsekretär Dr. Kyrle nahm sich vor der Ausstellungseröffnung trotz eines engen Programms auch Zeit, sich von der Schulleitung ausführlich über gegenwärtige offene Fragen informieren zu lassen.

Wir freuen uns sehr, dass auf diese Weise nun schon zum dritten Mal (nach der Ausstellung im Wiener Palais Epstein, sowie im Dolmabahçe Sarayı in Istanbul) diese Darstellung der österreichisch – türkischen Beziehungen gezeigt werden kann und durch den hochrangigen österreichischen Besuch gerade zum 125. Jahrestag der Gründung des Kollegs die Wichtigkeit dieser Institution unterstrichen wurde.